Datenbanken und Geographische Informationssysteme (GIS)

Aus der eigenen praktischen Erfahrung im Umgang mit Computertechnologie im Berufsalltag haben wir uns einen Erfahrungsschatz erarbeitet, der an die Kunden weitergegeben werden kann. Nicht immer reicht eine "out-of-the-box" Software wie ESRI ArcGIS aus, um den Ansprüchen im Arbeitsalltag zu genügen. Wir haben langjährige Erfahrung im Erstellen von auf den Anwender zugeschnittenen Datenbank- und GIS Applikationen. Wir arbeiten eng mit den Kunden zusammen um den Bedarf genau zu ermitteln und die Leistungsmöglichkeiten der Programme auszuschöpfen. Unsere erfahrene GIS- und Datenbankentwickler arbeiten anschließend individuelle Softwarelösungen aus.

Darstellung der Biotopevaluierung und der Häufigkeit von
Rote Liste Pflanzenfunde im GIS

Die beste Applikation ist ohne eine entsprechende Datengrundlage wertlos. Daher ist das Aufarbeiten und die Integration alter Datenbestände oftmals ebenso wichtig wie die Erfassung neuer Daten. Auch in diesem Bereich haben wir langjährige Erfahrung. Neben den Daten aus dem Bereich Altlasten, Wasseranalytik und Bodenuntersuchungen betreuen wir seit über 10 Jahren die Datenverwaltung von Habitaten und Artenvorkommen.

Die Dokumentation der Rahmenbedingungen, unter denen Datensätze entstehen (Metadaten), ist zur Beurteilung der Qualität und der Aussagekraft von Datensammlungen sehr wichtig. Von Bedeutung sind hier die Transparenz und das Verfolgen von Veränderungen innerhalb der Daten, sowie das Festhalten der verwendeten Methodik und Qualitätskontrolle bei der Eingabe.

Die Programmierumgebung für Datenbanken ist Microsoft Access und Office, während in der Vergangenheit Erfahrungen mit Oracle gesammelt wurden. Die Applikationsentwicklung im Bereich GIS hat sich auf die Produkte von ESRI spezialisiert. Bei der Erstellung angepasster Lösungen werden bedarfsgerechte Eingabemasken und Benutzeroberflächen erstellt. Darüber hinaus kann die Funktionalität erweitert werden. Ein Aspekt, der besonders bei der Programmierung von Schnittstellen zum komfortablen Im- und Export von Daten zum Tragen kommt. Längere und immer wiederkehrenden Arbeitsschritte können in Routinen zusammengefasst und automatisiert werden, um die Arbeitsabläufe wesentlich zu optimieren.

Unser Ziel ist es auf Grundlage von bestehender Standardsoftware gezielt durch die Entwicklung abgeschlossener Applikationen zu einer abgerundeten Softwarelösung zu kommen. Gleichzeitig bleibt der Anwender im Fokus, um „kopflastige" Lösungen zu vermeiden. Kompakte, leicht verständliche Menüführung ist hier das Ziel. Zu den Softwarelösungen werden anschauliche Dokumentationen erstellt, sowie kurze Schulungen vor Ort durchgeführt.

Bei der Erstellung der Datenbanktopologie bauen wir nicht nur auf die übliche Back-End Front-End Aufteilung. Wichtiger Bestandteil ist auch die Erstellung von Datenbank-Clients, die an Auftragnehmer weitergegeben werden können. Dabei handelt es sich um abgekoppelte Datenbanken, die nur die Basisdaten zur Eingabe standardisierter Datensätze enthalten und vom Auftraggeber zur Off-Line-Datenerfassung genutzt werden. Das Zurückschreiben der Daten zum Hauptdatenbestand wird von Datenbankassistenten vorgenommen. Importkonflikte bei unterschiedlichen Schreibweisen für beispielsweise chemische Parameter oder Artennamen entfallen zum größten Teil. Der Rahmen der digitalen Datenerhebung ist durch den Datenbank-Client klar festgelegt. Die Clients können auch dazu genutzt werden Auftragnehmer bequem mit den nötigen Grundlagendaten zu versorgen.

Erfassung der Felddaten per Handheld-Computer

Die Erhebung von Daten kann durch den Einsatz von Feldcomputern, den sogenannten Handhelds, PDAs oder Tablet-PCs, beschleunigt und standardisiert werden. Zum einen können optimierte Eingabemasken oder Fragebögen vor Ort schnell ausgefüllt werden und zum anderen entfällt der Arbeitschritt der „Digitalisierung analoger Rohdaten." Wir setzen z. B. PDAs und eigene Visual Basic basierte Software bei der Flechtenkartierung zur Bewertung der Luftgüte ein. Neben dem Vorteil, dass die Datenbank der Felddaten mit dem PC syncronisiert werden kann, bieten die Eingabeformulare eine standardisierte und schnelle Eingabe der Flechten-Artnamen. Die Einträge zum Standort bleiben im Formular und können bei neuen Aufnahmen, wenn möglich, übernommen werden. Die Daten der Ortskoordinaten werden über ein angeschlossenes GPS-Gerät aufgenommen und können bereits im Gelände in ein PC-kompatibles Dateisystem (GIS) gespeichert werden.